Art.Nr.: EA80-D-N-001

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EA80 DEFINITIV:NEIN! CD

Was muss man hier an dieser Stelle noch über EA80 erzählen? Wer diese Band verpasst hat, hat deutschen Punk verpasst. Welche andere Band schafft es nach über 30 Jahren immer noch so wütend zu klingen wie eine junge Band, die ihre Füße nicht still halten kann, die raus muss, die nicht weiß, wohin mit ihrer Energie. Und welche junge Band schafft es schon immer wieder in nicht ausgetretene Pfade zu treten und mit besonderen, außergewöhnlichen Konzerten und Veröffentlichungen zu überzeugen? Wenn Junge im zweiten Song "Nein" brüllt, dann klingt das immer noch kein Stück inszeniert, es klingt nicht nach einer Rolle, die er immer noch spielen muss, es klingt nicht nach einer Band, die mit Gewalt am Leben gehalten werden muss, weil der Erfolg so groß ist. EA80 lassen all diese Reunion Bands im Schatten stehen, die mal 10 Jahre Pause gemacht haben und uns danach in Interviews erzählen wollen, sie würden immer noch die Wut von damals im Bauch tragen und hätten noch etwas zu sagen. EA80 klingen, wie sie schon immer klangen: Laut, wütend, melancholisch. Und das doch immer irgendwie anders und überraschend. Wenn Junge brüllt, brüllt er für sich und nicht für die Show. Wenn er mit seiner Gitarre über den dreckigen Bühnenboden rollt und Saiten aus seinem mindestens 30 Jahre alten Instrument reißt, tut er das, weil es getan werden muss, egal wie das aussieht. EA80 Auftritte bieten immer Überraschungen. Aber vor allem haben sie eines: Unglaubliche Energie, die kaum eine andere Band so gewaltig transportiert. So etwas auf Platte zu bringen Bedarf natürlich einiges an Können. Die Platten der Mönchengladbacher funktionieren nur richtig, wenn man sie auf hoher Lautstärke hört, egal ob langsame, tragende Stücke, oder schnelle, brutale. Auf "Definitiv Nein!" ist das der Band - natürlich - wieder einmal gelungen. Ob beim brachialen "armer arm", wo man förmlich den Rotz aus den Boxen fliegen sieht oder beim fast schon plakativ anmutenden Opener "fort von krank" oder dem 12-minütigen "die suche". Man könnte über musikalische Feinheiten fachsimpeln: "Das Studio war dieses Mal ein anderes, es wurde analog aufgenommen. Das Schlagzeug knallt nicht so brutal wie auf "schweinegott", dafür sind die Gitarren mächtig laut..." Aber warum sich die Finger wund tippen über eine Sache, die einfach gehört werden muss. "Definitv nein!" ist durch die Bank eher eine schnelle Platte, die die ganz langsamen und tragenden Nummern ein wenig vermissen lässt. Der größte Teil der Songs klingt wütend, schnell, mal nach ganz frühen Werken, mal nach Stücken der letzten Jahre. Aber vor allem sind es Lieder wie "die suche", die sich über Minuten langsam aufbauen, harmlos beginnen, sich steigern und schließlich in einem Massaker aus Geschrei und Gitarrenzerstörung enden, die EA80 so besonders machen. Keine andere Band schafft so etwas auf diese Art und Weise. Und wie ist jetzt das Fazit zu "Definitiv: Nein!"? - Die Platte ist eine der besten EA80 Platten. Wie jede EA80 Platte. VÖ: 26.11.11 (an dem Tag Release-Konzert im Zakk, Düsseldorf) Rene Bx / USELESS FANZINE
 

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